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klima papst

(Administrator)

geändert von: klima papst - 04.10.10, 09:52:30

Hallo zusammen,

Für den 4.10.2010 21Uhr hatt die Fa. AUTOKLIMA Kornweibel mit ihrem Inh. Axel Holler zusammnen mit dem Sender "WDR" ein sehr wichtiges Thema behandelt!!

In der Sendung wird aufgezeigt, was 2011 auf uns zu kommt, mit dem neuen Kältemittel HFO 1234 yf.

Axel Holler, nennt seine Meinung zum oben genannten Kältemittel.

Seine eindeutige Stellungnahme fällt nicht so positiv aus!!

Gift im Wagen will keiner haben !!!

Bitte um rege Diskutionen hier im Forum..................traurig

Anschauen lohnt bestimmt


AUTOCLIMA Kornweibel Köln klimapapst

Pkw: Streit um Klimaanlagen

Ab 2011 muss in Pkw-Klimaanlagen ein neues Kältemittel eingesetzt werden. Trotz früherer Absichtserklärungen setzt die Autoindustrie auf eine Chemikalie mit hohen Risiken und Nebenwirkungen.

Montag, 04. Oktober 2010, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.

Quelle: WDR
28.09.10, 16:10:58

klima papst

(Administrator)

geändert von: klima papst - 05.10.10, 11:02:15

hier nun der Film........

http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/1004/
00_klimaanlagen.jsp


Sie befinden sich hier: WDR.de WDR Fernsehen Information markt Sendung vom 04. Oktober 2010 Pkw: Streit um Klimaanlagen


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Pkw: Streit um Klimaanlagen
Montag, 04. Oktober 2010, 21.00 - 21.45 Uhr . Mittwoch, 06. Oktober 2010, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.).

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Ab 2011 müssen alle in der EU neu auf den Markt kommenden Autos mit Klimaanlage mit klimafreundlichen Kältemitteln ausgerüstet sein. Doch das von der Industrie vorgesehene Mittel birgt Gefahren für Autofahrer.


Das in Klimaanlagen von Fahrzeugen eingesetzte Kältemittel macht seit Jahrzehnten Probleme. Pro Jahr entweichen aus winzigen Undichtigkeiten bis zu zehn Prozent davon aus dem Kühlkreislauf. Bis in die 90er-Jahre wurde Fluor-Chlorkohlenwasserstoff mit der Bezeichnung R12 genutzt. Weil es jedoch die Ozonschicht schädigte, musste die Automobilindustrie 1998 auf einen anderen Stoff umstellen. Gefunden wurde das chemisch etwas anders aufgebaute R134a. Das ist zwar für die Ozonschicht unschädlich, fördert aber den Treibhauseffekt um den Faktor 1.400 stärker als das aus dem Auspuff entweichende Kohlendioxid. Deshalb beschloss die EU 2007, dass ab 2011 neu zugelassene Fahrzeugtypen auch diesen Stoff nicht mehr nutzen dürfen. Das neue Kältemittel wird von den Chemiekonzernen Honeywell und DuPont hergestellt und heißt R1234yf. Es ist ungefährlich für die Ozonschicht und trägt nur minimal zum Treibhauseffekt bei. Dafür hat es jedoch zwei entscheidende Nachteile.


Gefahr für Autofahrer

Laborversuch: Bei 405 Grad kann sich das Kältemittel spontan entzünden.R1234yf ist laut Datenblatt des Herstellers hochentzündlich. Bei Temperaturen ab 405 Grad, die im Motorraum an vielen Stellen erreicht werden, kann es sich spontan entzünden. Im Gemisch mit Öl, das im Motor wie in Klimaanlagen vorhanden ist, reagiert das Kältemittel sogar explosiv. Doch das ist nur ein Teil des Problems. Selbst wenn es sich nicht entzündet, sondern nur mit heißen Oberflächen in Kontakt kommt, zersetzt sich das Kältemittel. Unter anderem entsteht Fluorwasserstoff und daraus wiederum in Verbindung mit Flüssigkeit oder Luftfeuchtigkeit Flusssäure.



Auf deutschen Straßen ereignen sich im Jahr mehr als 30.000 Motorbrände.Flusssäure ist ein hochgefährlicher Stoff, der bei Hautkontakt schwere Verätzungen verursacht. Das Einatmen der Dämpfe erzeugt schwerste Lungenverätzungen. Flusssäure wird von der Industrie genutzt, um Glas zu ätzen. Das geschieht allerdings unter schärfsten Sicherheitsmaßnahmen. Versuche der Bundesanstalt für Materialprüfung ergaben, dass Flusssäure bei Unfällen oder platzenden Kühlmittelschläuchen für Autofahrer eine akute Gefahr darstellen kann. So wurde zum Beispiel das Platzen des Kältemittelschlauchs bei laufendem Motor und offener Motorhaube simuliert. Erwartungsgemäß begann das Kältemittel zu brennen. Die Windschutzscheibe des Fahrzeugs zeigte anschließend großflächige Verätzungen. Das Umweltbundesamt, das diese Versuche in Auftrag gab, hält das neue Kältemittel schlicht für ungeeignet, zumal es ungefährliche Alternativen gebe.


Ungefährliche Alternative

Über die Frischluftzufuhr kann Flusssäure in den Fahrgastraum gelangen.Anstelle von R1234yf kann auch Kohlendioxid verwendet werden. Das Treibhausgas wird aus der Luft geholt, komprimiert und wirkt ähnlich wie chemische Kältemittel. Messungen des Umweltbundesamtes wie auch des ADAC kamen zu dem Ergebnis, dass mit CO2-Anlagen in den allermeisten Betriebszuständen auch deutlich weniger Energie verbraucht wird, was auch den Benzinverbrauch senkt. Und wenn es in die Atmosphäre entweicht, ist es klimaneutral, denn es wurde ja vorher der Atmosphäre entnommen. Ein Nachteil allerdings: Damit Kohlendioxid als Kältemittel wirkt, müssen die Klimaanlagen mit höherem Druck arbeiten. Sie sind deshalb technisch anspruchsvoller und kosten in der Herstellung rund 50 Euro mehr. Trotzdem hatte der Verband der Automobilindustrie noch 2007 versprochen, als weltweiter Vorreiter im Umweltschutz ab 2011 dieses Kältemittel einzusetzen.


Obwohl die Entwicklung bei vielen Zulieferern schon kurz vor der Serienreife stand, kam im vergangenen Jahr die Kehrtwende. Die Weiterentwicklung der mit Kohlendioxid betriebenen Klimaanlagen wurde eingestellt. Der Verband der Automobilindustrie begründet die Kehrtwende mit dem Weltmarkt. Man habe sich gegenüber amerikanischen und japanischen Herstellern nicht durchsetzen können. Die würden auf das chemische Mittel setzen. Man könne den Autowerkstätten weltweit nicht zwei unterschiedliche Systeme zumuten. Mit den etwas höheren Produktionskosten habe der Sinneswandel nichts zu tun. Und die Gefahren? Die bestehen laut Automobilverband nur in der Theorie. Man habe in vielen Versuchen nachgewiesen, dass sowohl das Brandrisiko wie auch die Bildung von Flusssäure im tatsächlichen Unfallgeschehen keine Rolle spielen.


Keine Gefahr durch gefährliche Stoffe?
Sowohl das Umweltbundesamt wie auch ein von uns befragter Klimaexperte widersprechen. Das Umweltbundesamt beruft sich auf verschiedene Versuche der Bundesanstalt für Materialprüfung, bei denen eindeutig Flusssäure in gefährlicher Konzentration entstanden ist. Zudem gebe es auf deutschen Straßen pro Jahr mehr als 30.000 Motorbrände.

Axel Holler betreibt eine Fachwerkstatt für Autoklimaanlagen. Er sagt: ?Selbst ohne Unfall oder Motorbrand platzen durch Materialermüdung immer wieder mal Schläuche. Das Kältemittel verteilt sich dann im Motorraum.? Die entsprechenden Schläuche liegen oft nur wenige Zentimetern neben Bauteilen, die im Betrieb bis zu 600 Grad heiß werden. So kann aus R1234yf Flusssäure entstehen und über die ebenfalls meist im Motorraum liegende Ansaugöffnung der Frischluftzufuhr durchaus auch in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Axel Holler demonstriert uns dies mit einem Stäbchen, das unmittelbar neben dem Kältemittelschlauch im Motorraum Rauch produziert. Er wird vom Frischluftgebläse angesaugt und verteilt sich innerhalb weniger Sekunden im gesamten Fahrgastraum. Bei einem ähnlichen Versuch der Bundesanstalt für Materialprüfung entstand im Innenraum des Wagens eine derart hohe Konzentration von Flusssäure, dass die Scheiben verätzt wurden. Bei einer solchen Konzentration können den Insassen irreversible Schädigungen der Atemwege drohen. Die deutschen Autohersteller aber bleiben dabei, dass dies in der Praxis nie geschehen könne.

Derzeit gibt es für R1234yf noch keine Zulassung. Bevor eine Klimaanlage mit dem neuen Kältemittel auf die Straße darf, muss sie vom Kraftfahrtbundesamt oder einer entsprechenden Behörde eines anderen EU-Landes zugelassen werden. Nur wenn alle zuständigen Behörden sich der Beurteilung der Bundesanstalt für Materialprüfung anschließen und dem Stoff die Zulassung verweigern, kann die Gefahr noch abgewendet werden. Wenn nicht, bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Bundesanstalt für Materialprüfung, das Umweltbundesamt und unabhängige Autoklimaexperten irren.


Autor: Michael Houben

Stand: 04.10.2010


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