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klima papst

(Administrator)

Köln, den 22. November 2010

PRESSEMITTEILUNG

AirAlarm stoppt 1234 yf??
Axel Holler aus Köln ist seit 1978 der Autoklimaanlagen-Experte in Deutschland. Die Einführung des hochgefährlichen Klimamittels 1234 yf seitens der Chemie-Lobby hält Holler für einen Riesenfehler. Das hochentzündliche Kältemittel kann bei unter Umständen ätzende Flusssäure produzieren. Eine potenzielle Gefahr nicht nur für die Insassen, sondern auch für alle Autoklima-Techniker der Branche. Holler fordert, dass es zwingend einen Airalarm für austretendes Klimamittel geben muss.

Köln. Schon ab 2011 soll jeder Neuwagen mit dem Kältemittel 1234 yf ausgerüstet werden, bis 2016 soll die gesamte Ausrüstung aller Autos innerhalb der EU abgeschlossen sein. Ein unglaublicher Umweltskandal, wie Autoklimaanlagen-Experte Axel Holler findet: ?Erst vor wenigen Jahren wurde das Mittel R134a als Klimaschutz eingeführt, jetzt hätten wir endlich die Chance gehabt, um auf die umweltfreundliche CO2-Klimaanlage umzurüsten und schon wieder wird die Chance verpatzt. Die Chemie-Industrie kann mit CO2 kaum Geld verdienen, deswegen wird uns jetzt 1234 yf als Klimaschutz verkauft.?

Hinter dem harmlosen Namen 1234 yf verbirgt sich in Wahrheit eine Zeitbombe. Klar produziert der Cocktail weniger CO2 und ist weniger Ozon schädlich, dafür aber ist er brandgefährlich. Bereits im Stadtverkehr erreichen Fahrzeuge unter der Motorhaube 400°-800° Grad, eine Temperatur bei der 1234 yf entflammbar ist.

Noch zwei Tatsachen stimmen bedenklich: Es gibt keinen dichte Autoklimaanlagen (offenes System). Durch Steinschlag, Austrocknen von Dichtungen, Torsionskräfte und Korrosion verlieren alle Autoklimaanlagen langsam ihr Kältemittel, im Schnitt 8-12% (80gr.) pro Jahr.
Allein rund 30.000 Autobrände pro Jahr in Deutschland lassen die Frage aufkommen, wie Insassen und Einsatzkräfte vor den Folgen eines Brandes geschützt werden können.

Mit dem Entflammen produziert 1234 yf bei Luftfeuchtigkeit die aggressive Flusssäure, die im schlimmsten Fall innen an den Scheiben herunter läuft. Flusssäure ruft unheilbare Verätzungen hervor, an deren Ende oftmals nur noch die Amputation steht.

Aus diesem Grund hat Autoklimaanlagen-Experte Axel Holler für die Autoindustrie den Airalarm entwickelt, ein umfangreiches Sicherheitssystem, das Insassen,
Rettungskräfte und Autoklimatechniker im Havariefall schützen soll:

AirAlarm ist eine elektronische (12-24 Volt) Warnanlage für Klimaanlagen in Autos, bei denen Hydrogenfluoride (Fluorwasserstoffe) durch einen Brand oder einem Unfall frei gesetzt werden. Ein Detektor im Motorraum spürt entwichenes Fluor im Motorraum auf und gibt Alarm in Form eines Warntons oder einer blinkendes Warnsignals im Cockpit. Sofort wird die komplette Lüftungsanlage im vorderen ggf. hinteren (Fondklimaanlagen) still gelegt. Die Fenster schließen automatisch, Ventile unterbrechen bei Alarm unverzüglich den Fluss des Kältemittels im System.

Axel Holler ist sich sicher, dass ein AirAlarm dringend vor Markteinführung von der Automobilindustrie im Dialog mit der Autoklimatechnik entwickelt werden muss: Denn der erste schwere Unfall mit dem umstrittenen Klimamittel dürfte schlimmere Folgen haben als jeder Elchtest.

Folgen Sie Axel Holler:
www.twitter.com/airalarm
http://www.youtube.com/klimaaxel
Facebook-Gruppe: Stop 1234 yf
MotorTalk: Stop 1234yf

19.11.10, 11:50:46

klima papst

(Administrator)

geändert von: klima papst - 06.11.12, 14:06:32

Hier der aktuelle Artikel von der "Berliner Zeitung"

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1127/mobilewelten/0111/index.html

Film WDR Markt



autoklima köln klimapapst Axel Holler
Dateianhang:

 IMG_0681 Kleine Webansicht.jpg (26.44 KByte | 3 mal heruntergeladen | 79.32 KByte Traffic)

01.12.10, 13:30:21

klima papst

(Administrator)

Umfrage:

http://www.vcd.org/umfrage-autoklimaanlage.html

diese Umfrage im Auftrag der DUH Berlin

mfg

Autoclima Kornweibel
22.02.11, 11:14:30

klima papst

(Administrator)

geändert von: klima papst - 14.04.11, 11:32:27

IN DER DISKUSSION: KÄLTEMITTEL Ausgabe 2855/21.2.2011 6

Rückfragen: Tel.: +49 (0)211/39 27 06 ? Fax: 39 46 11 ? redaktion@kraftfahrt-berichter.de

GEFÄHRLICHE KÜHLUNG Autoindustrie und Politik haben weltweit ein neues Kühlmittel für Klimaanlagen durchgesetzt * Das ist aber hoch riskant * Wissenschaftler schlagen Alarm * Alternative vorhanden

Die Käufer wollen auf sie nicht mehr verzichten, erst recht nach den beiden letzten sehr heißen Sommern: Eine Klimaanlage gehört inzwischen zur Standardausstattung beim Autokauf. 96 Prozent der über drei Millionen jährlich neu zugelassenen Pkw haben sie an Bord. Nun kommt die EU mit einer neuen Vorschrift für automobile Klimaanlagen: Von diesem Jahr an dürfen alle neu auf den Markt kommenden Autos mit Klimaanlage nur noch mit einem klimafreundlichen Kälte-mittel ausgerüstet sein. Das bisherige Mittel Tetrafluorethan (R-134a) soll in neuen Modellen nicht mehr verwendet werden, da es extrem klimaschädlich ist.
Die Autoindustrie hat sich für ein Ersatzmittel entschieden: Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf), das den Handelsnamen r-1234yf trägt und den EU-Umweltauflagen entspricht. Die von der deutschen Politik getragene Entscheidung ist aber höchst umstritten. Experten des Bundesamtes für Materialprüfung befürchten schwere gesundheitliche Gefahren durch r-1234yf, denn das vom Technologiekonzern Honeywell gemeinsam mit dem Chemieunternehmen DuPont (beide aus den USA) durchgesetzte Mittel ist hochentzündlich (siehe kb 2832 vom 30.8.2010). Kommt entweichendes Kühlmittel mit heißen Motorteilen, etwa am Abgaskrümmer, in Kontakt, kann es sich sehr leicht entzünden. Dabei entsteht ein Gas, das in Verbindung mit Wasser oder Feuchtigkeit die hochgiftige und ätzende Flußsäure entstehen lässt. Das Tückische an der Flußsäure ist, dass sie von der Haut gut aufgenommen wird, so dass auch tieferliegendes Gewebe bis hin zum Knochen geschädigt werden kann, ohne dass eine äußerliche Verletzung sichtbar wäre oder sich warnende Schmerzen einstellten. Bereits eine handtellergroße Verätzung kann tödlich wirken.

Alles begann in Brüssel mit der EU-Richtlinie 206/40 EG vom 17. Mai 2006. Demnach dürfen ab 2011 nur noch Kältemittel zugelassen werden, die maximal 150 mal so schädlich sind wie Kohlendioxid (CO2). Ein Kilogramm des herkömmlichen R-134a trägt jedoch so stark zur Erderwärmung bei wie 1,3 Tonnen CO2. Autoklimaanlagen verlieren durch Undichtigkeit pro Jahr aber etwa zehn Prozent ihrer durchschnittlichen Füllmenge von 600 Gramm. Die deutsche Autoindustrie hatte schon eine Lösung gefunden. Sie setzte auf R744 als Kühlmittel, und das ist nichts anderes als CO2. Deutsche Zulieferer hatten bereits Millionen Euro in die Forschung investiert und versprachen, die Anlagen bis 2011 zu liefern. Allerdings erfordert die neue Technik, dass die neuen Aggregate auf einen deutlich höheren Druck von etwa 200 bar ausgelegt werden. Damit wären für den Autokäufer etwa 100 bis 300 Euro Mehrkosten pro Klimaanlage entstanden. Zum Aus-gleich hätten sich die Nachfüllkosten jedoch erheblich verringert. Und noch einen weiteren Vorteil

- Weiter auf Seite 7 ?
- mit Zukunftspotential hat die CO2-Anlage: Bei Elektroautos kann sie bei Bedarf in eine Wärmepumpe umgeschaltet werden, um mit der Batterieabwärme das Autoinnere zu beheizen und kostbaren Fahrstrom sparen ? die Heizung verringert sonst die Reichweite eines Stromers.
- Nicht nur das Bundesumweltamt setzte deshalb auf CO2 als Kühlmittel, sondern auch der Ver-band der Automobilindustrie (VDA). Stolz verkündete dessen Vorsitzender, Matthias Wissmann, im September 2007 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main, ganz auf das umweltfreundliche Kältemittel Kohlendioxid zu setzen und die Entwicklung chemischer Alternativen einzustellen.
- Doch dann kam alles anders. Der US-Multi Honeywell, aktiv in der Chemieindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im Transport und in der Rüstungswirtschaft, hatte Anfang 2008 sein Kältemittel R-1234yf patentieren lassen. Der Vorteil für die Hersteller: Die bisherigen Klimaanlagen müssen dafür nur geringfügig umgerüstet werden. Der Nachteil für den Verbraucher: Honeywell und Du-Pont haben auf ihr gemeinsam entwickeltes Kältemittel ein Monopol und können die Preise dik-tieren. Und die sind gepfeffert: Für eine Kühlmittelfüllung, die bislang etwa 15 Euro kostet, wer-den nach Meinung von Fachleuten künftig über 200 Euro fällig. Prompt entschieden sich Ford und General Motors für die wirtschaftlichere Lösung aus Sicht der Autohersteller. Es folgten die Japaner, die Südkoreaner, und auch die europäische Herstellervereinigung Acea wollte sich nicht mehr auf die deutsche CO2-Lösung festlegen. Im Mai 2009 knickte auch der VDA ein: An-gesichts des Weltmarktes sei ein ?deutscher Alleingang ausgeschlossen?.
- Im selben Jahr schossen sich die Umweltverbände auf das Kältemittel ein. Eine von der Deutschen Umwelthilfe bei der Bundesanstalt für Materialprüfung in Auftrag gegebene Studie bestätigte die leichte Entflammbarkeit von R-1234yf und auch die Freisetzung der hochgiftigen Flußsäure. Zu ähnlichen Ergebnissen kam das Umweltbundesamt (UBA) mit einer Anfang 2010 vorgelegten Studie mit der Schlussfolgerung, bei einem Autobrand sei die Bildung von Flußsäure ?zu erwarten?.
- Der VDA versuchte abzuwiegeln: Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Autounfall oder einem Brand zu Schaden zu kommen, sei ?geringer als sechs Richtige mit Superzahl im Lotto?. Stochastiker sehen das anders angesichts von jährlich 30.000 bis 40.000 Fahrzeugenbränden allein in Deutschland. Dann sind nicht nur die Insassen in Gefahr, sondern auch die Unfallhelfer, Rettungsdienste und Feuerwehrleute.
- Auch Hans-Jochen Luhmann, Projektleiter der Forschungsgruppe für zukünftige Mobilitätsstrukturen am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie, macht Front gegen das Honeywell-DuPont-Kältemittel und fügt einen weiteren Aspekt hinzu. Der Zeitschrift ?Technology Review?
-
- - Weiter auf Seite 8 ?
-
- sagte er: Da Klimaanlagen, die für R1234yf genutzt werden, auch mit dem bisherigen Mittel R-134a funktionieren, könnten sie auch außerhalb der EU mit ebendiesem umweltschädlichen Mittel befüllt werden. Luhmann: ?Wir provozieren sehenden Auges Emissionen außerhalb der EU. Das bekommen wir von der Dritten Welt alles wieder zurück.?
- Die Linke versuchte angesichts der Gefährdung durch R1234yf im Bundestag die Notbremse zu ziehen und beantragte, gesetzlich sicherzustellen, dass Autoklimaanlagen ?keine Stoffe enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden, das heisst nicht brennbar, toxisch oder ätzend sind.? Union und FDP hielten bei der Bundestagssitzung im Dezember 2010 dagegen und lehnten den Antrag mit ihrer Mehrheit ab. Unverblümt gab der CDU-Abgeordnete Christian Hirte zu Protokoll: ?Natürlich betreiben wir Klientelpolitik.?
- Die deutsche Autoindustrie geht in der Zwischenzeit in Deckung. Kein Hersteller will angesichts der Debatte um die Sicherheit zur Zeit sagen, welcher ihrer Neuwagen wann mit dem neuen Kühlmittel auf den Markt kommt. Die in den nächsten Wochen und Monaten vorgestellten neuen Modelle haben alle ihre Zulassung noch 2010 beantragt. Autos mit dem neuen Kühlmittel werden voraussichtlich erst nach der Internationalen Automobilausstellung im September 2011 zum Verkauf stehen. Erst dann dürfte auch Honeywell in der Lage sein, das R1234yf in größeren Mengen zu liefern. Die Fabrik dazu wird derzeit fertiggestellt ? in China. Während das Kühlmittel in Euro-pa schon die meisten gesetzlichen Hürden genommen hat, steht die Zulassung durch die US-Umweltbehörde EPA aber noch aus.
- 7.139 Anschl. Otto Küpper (kb)

von: Otto Küpper der sich Axel Holler immer wieder gerne beratend zur Seite holt, wenn um das technische Wissen rund um die Autoklimaanlage geht!!
mfg.

axel holler airalarm klimapapst autoklima köln
14.04.11, 11:28:25

klima papst

(Administrator)

hallo,

und hier der aktuellste Bericht über das kommende Kältemittel 1234yf für die Autoklimaanlage

http://www.voxnow.de/automobil.php?container_id=53667&player=1&season=0

mfg

axel holler airalarm köln autoklima
10.05.11, 09:25:44

rigo

(Newbie)

Das mit dem Kühlmittel ist ja sehr interessant. Ich wusste gar nicht das es da ein "neues" Kühlmittel gibt das aber hoch riskant ist. Ich werde mir auf jeden Fall die Bericht hier noch einmal genauer durchlesen. Habe hier auch gerade was von der IAA gelesen als ich das überflogen habe und da die IAA in Frankfurt ja gerade zu Ende gegangen ist wollte ich mal fragen ob dieses Jahr diesbezüglich auf der IAA auch etwas vorgestellt wurde oder wird immer noch dieses hoch Risiko Kältemittel verwendet?
26.09.11, 17:40:28

klima papst

(Administrator)

hallo,

ich selbst war auf der iaa.........., diese messe ist was für die neuwagen vorstellung und nicht direkt was für die technik!!

aber wir haben den ersten wagen mit dem chemiecocktail 1234yf selbst gesehen, es war ein toyota!!!

im endeffekt ist der erste wagen da, nun werden die anderen nachziehen!!!! dies ist meine persönliche denkweise, da muss man erst mal was dagegen setzen!!

alle haben auch gesagt, dieses mittel kommt nie, und, der toyota hat es drin!!!

für die lobbyisten von honnywell und dupont ist ein menschenleben doch egal, igitt!!!!

deswegen muss meine lufttechnische entwicklung (AirAlarm) in die erstaurüstung platziert werden, helft alle!!!

mfg

axel holler köln airalarm klimapapst autoklima münchen berlin hamburg
27.09.11, 09:27:23

klima papst

(Administrator)

06.11.12, 14:07:14
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